Zum 35. Mal für einen guten Zweck

Zahlreiche Helfer und Helferinnen waren für die „aktion hoffnung“ unterwegs und sammelten mehr als 25 Tonnen




Am Samstag, 17. September wurde in 23 katholischen Kirchengemeinden des Dekanats Hohenlohe wieder eine Kleider- und Schuhsammlung der „aktion hoffnung“ durchgeführt – diesmal zum 35. Mal in Hohenlohe. Dieses Jahr beteiligten sich an der Straßensammlung wieder die Kirchengemeinden Altkrautheim, Aschhausen, Berlichingen, Bieringen, Marlach, Oberginsbach, Oberkessach, Schleierhof, Schöntal, Sindeldorf, Westernhausen, Ailringen, Amrichshausen, Dörzbach-Meßbach, Eberstal-Diebach, Ingelfingen, Jagstberg, Niedernhall, Simprechtshausen, Weldingsfelden, Zaisenhausen, Pfedelbach und Bretzfeld. In der Kirchengemeinde Pfedelbach wird die Kleidersammlung parallel zur Altpapiersammlung durchgeführt. Auf rund 100 Helferinnen und Helfer wird die Zahl der Ehrenamtlichen im Dekanat Hohenlohe geschätzt, die auch notwendig ist, um die vielen Kleidersäcke auf die insgesamt drei Lastwagen zu verladen.

Dieses Jahr kamen in Hohenlohe über 25 Tonnen Kleidung und Schuhe zusammen, das sind fast zehn Prozent der gesamten Straßensammelmenge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. In der Sammelzentrale der „aktion hoffnung“ in Laupheim und über Sortierbetriebe werden die Kleider sortiert und vor allem an Missionspartner in Südamerika und Osteuropa verschickt. Andere Ware wird weiter veräußert und die Erlöse kommen verschiedenen Entwicklungsprojekten der Mitgliedsverbände der „aktion hoffnung“ zugute.

Die „aktion hoffnung“ ist seit März 1995 dem bundesweiten Dachverband FairWertung e.V. angeschlossen. FairWertung gewährleistet ein höchstmögliches Maß an Transparenz und Verantwortlichkeit für den gesamten Bereich der Gebrauchtkleider-Verwertung.

Das Dekanat Hohenlohe erhält bei der Straßensammlung (im Unterscheid zur Sammlung über die aktion-hoffnung-Kleidercontainer) 40 Prozent des Erlöses für eigene Entwicklungsprojekte. Aus dem Erlös der letztjährigen Sammlung von über 3000 Euro wurden von Hohenlohe durch den Dekanatsrat Projekte in Uganda, Elfenbeinküste und Kolumbien unterstützt, zu denen jeweils persönlicher Kontakt besteht.