Hören und mutig Entscheidungen treffen

Neue Generaloberin der Franziskanerinnen von Reute bei Waldsee stammt aus dem Hohenlohekreis


Foto: Franziskanerinnen Reute



Die aus Pfedelbach stammende Schwester Maria Hanna Löhlein ist zur neuen Generaloberin der Franziskanerinnen von Reute gewählt worden. Ein außerordentliches Wahlkapitel hat sie am 20. und 21. November zur Nachfolgerin von Schwester Erika M. Eisenbarth gewählt, die ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegte. Schwester Maria Hanna ist die 16. Generaloberin der Franziskanerinnen von Reute und ist damit für die kommenden vier Jahre für die 320 Schwestern der Gemeinschaft verantwortlich. Ihr zur Seite steht der ebenfalls neu gewählte Generalrat mit fünf weiteren Schwestern.

Schwester Maria Hanna wurde 1966 geboren. Sie trat 1989 in die Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Reute ein. Vorher machte sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Nach dem anschließenden Studium der Sozialpädagogik und der Arbeit im Qualitätsmanagement der damaligen Heggbacher Einrichtungen legte Schwester Maria Hanna 1998 die Profess auf Lebenszeit ab, das Versprechen der Ordensgemeinschaft ein Leben lang anzugehören. Nach ihrem Engagement in der Jugendarbeit und als Bildungsreferentin im ordenseigenen Bildungshaus Maximilian Kolbe gestaltet sie seit 2005 das Jahresprogramm der Franziskanerinnen von Reute inhaltlich mit. Seit über sechs Jahren ist sie in der Ordensausbildung von Frauen tätig, die sich für das Klosterleben interessieren. Seit September 2008 ist sie Mitglied des Generalrats und seit sieben Jahren im Stiftungsrat der St. Elisabeth-Stiftung aktiv. Leitung bedeutet für sie dienen, aufeinander hören, miteinander als Schwesterngemeinschaft Wege suchen und „mutig Entscheidungen treffen“.