Geschichte & Selbstverständnis

Geschichte des Dekanats Hohenlohe

Am 15. Mai 1818 wurde aus verschiedenen Pfarreien der alten würzburgischen Dekanate Krautheim und Buchheim das Dekanat Amrichshausen gegründet. Bis zum Jahr 1949 blieb es im wesentlichen unverändert, wobei durch die Erhebung einzelner zusätzlicher Orte zu Pfarreien ein gewisser Zuwachs zu verzeichnen war. 1949 wurden einige Pfarreien an das neu gegründete Dekanat Hall abgetreten.

Das Dekanat Amrichshausen wurde am 1. November 1961 ohne Veränderung seiner Zusammensetzung in „Dekanat Künzelsau“ umbenannt. Dem neubenannten Dekanat Künzelsau wurden 1975 drei Pfarreien aus dem Dekanat Neckarsulm (Bretzfeld, Öhringen und Pfedelbach) eingegliedert und 1978 zwei Pfarreien aus dem Dekanat Schwäbisch Hall (Waldenburg und Kupferzell - die beide erst 1949 vom Dekanat Amrichshausen an das Dekanat Hall abgetreten worden waren). Weiterer Zuwachs für das Dekanat Künzelsau erfolgte durch Pfarreigründungen (1981 Neuenstein, 1992 Ingelfingen).

Die Umbenennung in Dekanat Hohenlohe erfolgte am 11. Oktober 2001.

Logo und Selbstverständnis

Jesu Vision
(er nannte es Reich Gottes)
war das Aufblühen eines jeden Menschen
in seiner Würde und Schönheit.
Diese Vision war außerordentlich lebenskräftig.
Er zog Menschen an und verband sie
zu einer Visionsgemeinschaft.
Viele kirchliche Gemeinschaften sind aus dieser Vision Jesu entstanden.
 
(Paul Michael Zulehner)
    
 
Mitarbeiter-Kreis    
Ein Kreis von vielen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Kirchengemeinderäten, Dekanatsrat, Ausschüssen, Liturgiekreisen, Katechetengruppen und Caritasarbeit.     
Regionen-Linien    
Drei Linien durchziehen unser Dekanat: das ländlich und katholisch geprägte Jagsttal, das industriell und evangelisch geprägte Kochertal, die städtisch und evangelisch geprägte Hohenloher Ebene.     
Seelsorgeeinheiten-Kreisausschnitt    
Sechs Kreisausschnitte gliedern die Kirchengemeinden in überschaubare Seelsorgeeinheiten, in denen die kirchliche Arbeit geplant und organisiert wird.
Die Mitte    
Die Mitte symbolisiert das Zentrum unsres Glaubens, der Auftrag Jesu „Geht hin in alle Welt und verkündet die Frohe Botschaft”.
Kreuz und Auferstehung    
Kreis, Linien, Ausschnitte treffen sich in dieser Mitte, dort finden sie einander und kreuzen sich. Kreuz und Auferstehung sind Zeichen einer neuen Vision, auf die wir hin leben, arbeiten und feiern.

(Renate Bertsch-gut, erste Dekanatsreferentin im Dekanat Hohenlohe)